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Schüleraustausch

Am Mittwoch, den 16. März 2016, ging es für uns, einen Teil der Klassenstufe 9, ab nach Frankreich: Die Schülerinnen und Schüler, die am Austausch teilnahmen, trafen sich gegen 7:30 Uhr mit den Begleitlehrern (und natürlich den Eltern) am Göppinger Bahnhof, von wo aus wir einen Zug nach Stuttgart nahmen. In Stuttgart angekommen ging es für uns gleich weiter: Dort stiegen wir in den TGV ein, der uns direkt nach Paris bringen brachte. Die Zugfahrt dauerte knapp vier Stunden und um ca. 12:35 Uhr kamen wir schließlich am Gare de l´Est in Paris an.
Wir verstauten unser Reisegepäck in den Schließfächern des Bahnhofs und machten uns auf, um das Künstlerviertel Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur zu besichtigen. Nach dem Aufenthalt dort machten wir uns wieder zum Bahnhof auf, da uns von dort aus eine Metro und eine RER nach Achères brachte. In Achères angekommen empfingen uns unsere Austauschpartner, ihre Eltern und die Austauschlehrerin äußerst freundlich.
Sichtlich erschöpft von der Reise kamen wir bei den Austauschfamilien an und konnten den Abend gemeinsam mit ihnen verbringen.

Am Donnerstag frühstückten wir vor dem Unterricht in der Schule und wurden sowohl von der Rektorin als auch von der Konrektorin begrüßt. Danach gingen wir mit unseren Austauschpartnern und anderen Vertrauensschülern in die Klassen und beobachteten, wie Unterricht in Frankreich abläuft, welche Rituale es gibt oder auch mit welchen Worten für Ruhe gesorgt wird. Am Nachmittag erstellten wir mit den Austauschpartnern ein Lexikon über Jugendsprache in Deutschland und Frankreich. Danach gingen wir nach Hause. Teilweise trafen sich noch Deutsche mit Franzosen, um miteinander Fußball zu spielen.

Freitag:
Am Vormittag trafen wir uns in der Schule, um Interviews mit beispielsweise dem "guardian" und den "surveillantes" zu führen. Anschließend nahmen wir den Bus, um nach Saint-Germain-en-Laye zu fahren. Aufgrund des schlechten Wetters durften wir uns aussuchen, wo wir essen wollten. Nach der Mittagspause machten wir ein Stadtspiel, danach hatten wir etwas Freizeit, um die Stadt zu besichtigen. Bevor wir letztlich in den Bus für die Rückfahrt stiegen, machten wir einen Spaziergang durch den Schlosspark und genossen die Aussicht von Paris.

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Viele von uns machten einen Tagesausflug nach Paris, wo die typischen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Triumphbogen und die Champs-Elysée auf dem Programm standen. Bei einer Bootsfahrt auf der Seine konnten wir weitere Highlights entdecken. Für eine der Austauschschülerinnen ging es sogar in die Normandie ans Meer.

Am Montag sind wir alle mit unseren Austauschpartnern mit dem Bus nach Versailles gefahren. Nach der Fahrt haben wir erst die riesige Parkanlage des Schlosses bewundert, bevor wir anschließend die Stadt besuchten. In Gruppen aßen wir dort zu Mittag. Gestärkt ging es dann um 13:30 Uhr los mit der Besichtigungstour inklusive französischsprachiger Führerin im Schloss! In den ein oder anderen Zimmern ist uns, sowohl den Deutschen als auch den Franzosen, die Sprache weggeblieben, was zur Folge hatte, dass sehr viele Fotos entstanden sind. Mit dem Bus ging es nach diesem anstrengenden, aber gelungenen Tag zurück zu unseren Gastfamilien.

Am Dienstag trafen sich alle um 8:30 Uhr vor dem Collège. Die Franzosen gingen in ihren Unterricht, die Deutschen trafen sich wiederum zu einer „Kontaktstunde“. Dort sprachen wir über unsere Erlebnisse. Um 9.30 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Auvers-sur-Oise. Bei wunderschönem Wetter besichtigten wir das Schloss. Dort startete dann auch die Multi-Media-Führung durch den Impressionismus. Die anfangs sehr interessante Führung, bei der wir einige Künstler kennenlernten, stellte sich gegen Ende als etwas langatmig heraus, da sich vor uns ebenfalls eines Klasse befand, wegen der wir lange warten mussten. Nachmittags liefen wir verschiedene Orte von van Gogh ab, wie z.B. sein Grab oder sein ehemaliges Haus. Einige Schülerinnen und Schüler machten noch ein Stadtspiel, bei dem sie verschiedene Dinge in der Stadt fotografieren mussten. Nach der verzweifelten Suche nach dem Renault aus Paris (75) war der Ausflug beendet und wir kehrten zurück in unsere Gastfamilien.

An unserem letzten Tag in Frankreich passierte nicht mehr viel. Um 9:15 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Achères. Jeder verabschiedete sich von jedem und es wurden auch ein paar Tränchen verdrückt. Anschließend fuhren wir mit der Metro und der RER zum Pariser Hauptbahnhof. Da wir noch einiges an Zeit hatten, teilten wir uns in Gruppen auf und bummelten noch durch einige der zahlreichen Läden. So wurde noch manches Mitbringsel für die Familie und für Freunde gekauft.
Schließlich war es dann soweit: Mit dem TGV ging es mit 320 km/h zurück nach Deutschland. Nach einer fünfstündigen Fahrt kamen wir schließlich in Stuttgart an. Von dort ging es dann mit der Deutschen Bahn nach Göppingen, wo wir bereits von Eltern und Freunden sehnlichst erwartet wurden. Obwohl die Zeit in Frankreich sehr schön und eine tolle Erfahrung für viele war, freuten sich dennoch trotzdem alle wieder auf ihr Zuhause.

 

Sonstiges

Sprachaufenthalte in Frankreich