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Gemeinschaftskunde

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“ (Richard von Weizsäcker)

Als Fachschaft Gemeinschaftskunde ist es uns ein Anliegen, bei unseren Schülerinnen und Schülern ein Interesse für unsere Gesellschaft und die sozialpolitischen und ökonomischen Zusammenhänge und Fragestellungen zu wecken sowie ein Verständnis des politischen Systems zu vermitteln. Das Fach möchte einen Betrag dazu leisten, dass unsere Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern erzogen werden, damit sie mit offenem Blick für ihre Umwelt, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft durchs Leben gehen und sich selbst ihre Meinung bilden und diese begründen können.

Neben der Vermittlung von Fachwissen ist für den Unterricht der Erwerb von Methoden von großer Bedeutung, die die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, verschiedene Informationsquellen des alltäglichen Lebens (wie z.B. Texte, Statistiken, Karikaturen) selbstständig zu analysieren. Auf dieser Grundlage sollen sie sich ein eigenes, mehrdimensionales Urteil zu Phänomenen und Problemen des öffentlichen Lebens bilden können, welche den Ausgangspunkt des Unterrichts darstellen: Welche Rechte haben jugendliche Konsumenten? Park oder Kino: Wie entscheidet eine Gemeinde? CDU, SPD & Co.: Sind alle Parteien gleich? Wie sozial ist die Soziale Marktwirtschaft? Brauchen wir mehr direkte Demokratie? Sichert die UNO den Weltfrieden?

Im Rahmen von außerunterrichtlichen Veranstaltungen – wie z.B. einem Gerichtsbesuch oder einem Besuch des Landtags oder des Europaparlaments – bekommen unsere Schülerinnen und Schüler durch eigenes Erleben Einblicke in die politischen Zusammenhänge. Für uns ist es selbstverständlich, dass man Jugendliche für Politik und Demokratie begeistern kann, indem man sie daran beteiligt und ihnen zeigt, dass sie ernst genommen werden. Denn, wenn Jugendliche verstehen, was und inwieweit Politik mit Ihnen zu tun hat, wo sie sich einmischen können und dass die Politik sie ernst nimmt, werden sie sich aktiv für unsere Demokratie einsetzten und engagieren.

Landtagsbesuch des Neigungsfaches Gemeinschaftskunde

Der Landtagbesuch steht dabei in einer guten Tradition des Mörike Gymnasiums, Demokratie nachvollziehbar zu machen und den Dialog zu fördern: Sei es die Diskussion der Schülerinnen und Schüler mit Kultusminister Stoch im Januar 2015 am Mörike Gymnasium, das Treffen mit Ministerpräsidenten Kretschmann im Februar 2015 oder zuletzt der Vortrag von Professor Bofinger, einer der „Fünf Wirtschaftsweisen“ am Mörike Gymnasium.