Großer Anklang beim ersten Iftar-Abend des Mörike-Gymnasiums
„Uns als Schulgemeinschaft ist es ein großer Wunsch, Menschen verschiedener Religionen, Nationalitäten und Denkweisen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und offen in den Dialog zu gehen. Dazu haben wir auch eingeladen und durch zahlreiche Anmeldungen und positives Feedback festgestellt, dass dieses Engagement auf großen Zuspruch und Dankbarkeit stößt,“ erklärt die Schulleiterin des Mörike-Gymnasiums, Maria Rauhut, den Anlass für das erste gemeinsame Fastenbrechen der Schule.
Es gibt im Laufe eines Schuljahres an einem Gymnasium äußerst viele Stellen, an denen der christliche Glaube in den Mittelpunkt des Schullebens tritt, so wie bspw. bei einem Weihnachtsgottesdienst oder einem Weihnachtskonzert in der Kirche. Hierzu werden stets auch alle Familien eingeladen, um diese Festlichkeiten gemeinsam zu begehen.
Nun wollte die SMV gern auch einmal Kindern und Familien anderer Glaubensrichtungen die Möglichkeit geben, gesehen, gehört und gefeiert zu werden, und hat daher anlässlich des Fastenmonats Ramadan die Schulgemeinschaft zum gemeinsamen Abendessen eingeladen.
Organisatorisch unterstützt wurde die SMV von Kolleginnen und Kollegen wie Frau Börder, unserem Sozialarbeiter Herr Schäufele und insbesondere Herrn Eckert, die sich Gedanken um unsere Bildung und den zwischenmenschlichen Umgang in unserer Gesellschaft machen, um letztlich die schulische Gemeinschaft und das Miteinander zu fördern.
Rund 80 Personen haben an der Veranstaltung am 19. März teilgenommen und sie brachten die Räumlichkeiten der SOS Kinder- und Jugendhilfen Göppingen in der Schillerstraße 18 beinahe zum Platzen. Neben allerlei mitgebrachten und selbst zubereiteten Speisen fand ein reger Austausch statt, indem Eltern auch signalisierten, wie dankbar sie für diese bisher einmalige Veranstaltung sind. Geprägt von Wertschätzung und gegenseitiger Dankbarkeit ging ein wunderschöner Abend zu Ende.
Wir als Schulgemeinschaft werden uns zukünftig überlegen, wie wir im nächsten Jahr noch mehr Menschen an unseren Tisch bekommen, um Vorurteile abzubauen und stärker in den konstruktiven Austausch gehen zu können.
Text/Bilder: Schule
Veröffentlicht: 26.03.2025